- Wetterschutz
- Feuchte- und Tauwasserschutz
- Wärmeschutz
Die hinterlüftete Fassade ist ein mehrschichtig aufgebautes System, dass bei korrekter Ausführung eine dauerhafte Funktionstüchtigkeit gewährleistet. Sie erhöht die Sicherheit und Langlebigkeit des Bauwerks.
Die Bekleidung der hinterlüfteten Fassade schützt die tragende Konstruktion, die Wärmedämmung und die Unterkonstruktion vor Witterungseinflüssen. Sie ist schlagregensicher und regendicht.
Tragende Außenwände und die Dämmung bleiben immer trocken und daher voll funktionstüchtig. Eventuell durch offene Fugen eindringender Schlagregen wird durch die Luftzirkulation im Hinterlüftungsraum schnell ausgetrocknet.
Der nach außen abnehmende Dampfdiffusionswiderstand der Schichten bewirkt die Abführung von Feuchtigkeit über den Hinterlüftungsraum. Diese Eigenschaft beugt dem Tauwasserausfall an der Innenseite der Außenwand vor, Schimmelpilzbefall wird vermieden.
Die Fassadenkonstruktion kann mit individuell bemessenen Dämmstoffdicken ausgeführt werden, je nach energetischer Anforderung. So kann jede Dämmstoffdicke eingesetzt werden und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung BFE Rechnung getragen werden.
Die Dämmung bewirkt eine größtmögliche Wärmespeicherung der innenliegenden Bauteile und beugt so Wärmeverlusten im Winter vor. Im Sommer wird ein Großteil der auf die Bekleidung einstrahlenden Wärmemengen, durch den konvektiven Luftaustausch im Hinterlüftungsraum, abgeführt. Ein behagliches Raumklima wird erreicht.