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RHEINZINK®-Winkelstehfalz


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Allgemein
Hinterlüftete Fassade
Be- und Entlüftung
Fassadenaufbau
Trennlagen
Strukturierte Trennlagen
Allgemein

  • Grundsätzlich ist ein hinterlüfteter Fassadenaufbau vorzusehen

Die hinterlüftete Fassade ist ein mehrschichtig aufgebautes System, welches bei korrekter Ausführung eine dauerhafte Funktionstüchtigkeit gewährleistet. Sie ist schlagregensicher und regendicht. So erhöht sie die Sicherheit und Langlebigkeit des Bauwerks.

Der eingebaute Hinterlüftungsraum schützt die tragende Konstruktion, die Wärmedämmung, sowie die Unterkonstruktion vor Feuchteeintrag im Sinne von Schlagregen und Tauwasser. Eventuell eindringende Feuchtigkeit wird über die mit der Außenluft verbundenen Luftschicht aufgenommen und abgeführt.


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Hinterlüftete Fassade

  • empfohlene Belüftungsraumhöhe muss mindestens 20 mm betragen und für Systemen mit offenen Fugen ist ein Abstand von mindestens 40 mm einzuhalten 

Die konstruktive Belüftungsraumhöhe zwischen der Fassadenbekleidung und der Dämmschicht sollte mindestens 20 mm betragen und für Systemen mit offenen Fugen ist ein Abstand von mindestens 40 mm einzuhalten (nach Norm SIA 233). Bautoleranzen und Schiefstellung des Gebäudes sind zu berücksichtigen. Der Hinterlüftungsraum darf z.B. durch die Unterkonstruktion oder Wandunebenheiten örtlich bis auf 5 mm reduziert werden, muss danach aber wieder den vorgeschriebenen Belüftungsquerschnitt gewährleisten.

Der minimal freie Querschnitt des Hinterlüftungsraumes ist abhängig von der Gebäudehöhe. Er beträgt laut Norm SIA min. 50% des Belüftungsraumes.


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Be- und Entlüftung

  • ≥ 100 cm² je 1 m Wandlänge gemäss Norm SIA 233 

Der Hinterlüftungsraum benötigt Be- und Entlüftungsöffnungen. Sie sind am tiefsten und höchsten Punkt der Fassade anzuordnen. Bei höheren, mehrgeschossigen Bauten sollten weitere Be- und Entlüftungsöffnungen (z.B. geschossweise) vorgesehen werden.

Als Kleintierschutz empfehlen wir den Einbau von Lochblechen oder teilperforierten Profilen (Zubehör) mit einem freien Belüftungsanteil von ≥ 45% und einen Lochdurchmesser von ≥ 5 mm aufweisen.

Die Reduzierung des freien Lufteintrittes durch die Lochbleche ist bei der Festlegung des Hinterlüftungsquerschnittes zu berücksichtigen.


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Fassadenaufbau

  • RHEINZINK-Winkelstehfalzdeckung
  • Schalung:
    • Holzschalung 27 mm / max. 120 mm
    • Metall (Trapezprofil, verz. Stahl, kunststoffbeschichteter Stahl)
  • Tragkonstruktion:
    • Kantholz
    • Metall (Konsolsystem)
  • Belüftungsraumhöhe konstruktiv ≥ 20 mm 2 Lüftungsschlitzbreite ≥ netto 10 mm
  • Wärmedämmung, Dimensionierung nach SIA 181, 380/1 und kant. Wärmeschutz-Verordnungen
  • tragende Konstruktion aus
    • Kantholz
    • Metall mit Thermostop (Konsolsystem)

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Trennlagen

  • je nach Konstruktion und Anforderung kann mit und ohne Trennlage montiert werden

Unabhängig von anderen Gesichtspunkten können Montagedeckungen zum Schutz vor Oberflächenwasser während der Bauzeit erforderlich sein.

Sofern die Trennlagen dauerhaft unter dem RHEINZINK-Material verbleiben, dürfen sie keinerlei Wasseraufnahme-/ bzw. Speicherfähigkeit aufweisen.


Länderspezifische Verwendung von verstärkten Bitumendachbahnen

Land Bezeichnung Norm Verstärkung Einsatz Bem.
DK

PF600
PF1500
PF2000
PF2700

  Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Fassade
Dach/Fassade
Dach
Dach
(1)
D V 13
Top TS 25/40
DIN 52143
DIN 52123
Glasvlies
Faden
Dach/Fassade
Dach/Fassade
(1) u. (2)
(2)
GB V 13
Top TS 25/40
DIN 52143
DIN 52123
Glasvlies
Faden
Dach/Fassade
Dach/Fassade
(2)
(2)
NL VB 240 B11 NEN 6700/02 Glasvlies Dach/Fassade (1) u. (2)
N U1
U2
U3
NS 3530
NS 3530
NS 3530
Glasvlies
Glasvlies
Faden
Fassade
Dach
Dach
(2) u. (3)
(2) u. (3)
S YAP 2500
KOAP 2500
SS 236803
SS 236803
Glasvlies
Glasvlies
Dach
Dach
(2) u. (3)
(4)
CH F 12
Top TS 25/40
  Glasvlies
Faden
Dach
Dach/Fassade
(1)
A GV 20
GV 25
GV 35
ÖNORM B 3651
ÖNORM B 3651
ÖNORM B 3651
Glasvlies
Glasvlies
Glasvlies
Dach/Fassade
Dach
Dach
(5)

(1)Standardtrennlage
(2)Verlegung mit ca. 10 cm Stoßüberdeckung, max. Nagelabstand ca. 30 cm
(3)Verlegung bei Dachneigungen < 33 % (18°) quer zur Gefällerichtung, Verklebung mit Heißbitumen
(4)Keine Verwendung von Trennlagen im Fassadenbereich
(5)Notdeckung im Winter (Schweißverfahren)



Trennlagen sind nicht erforderlich:

  • zum Schutz gegen Holzimprägnierungsmittel



Trennlagen sind erforderlich:

  • zum Schutz der RHEINZINK-Fassadensysteme bei Unterkonstruktionen aus Beton, Mörtel, zementgebundenen Faserplatten
  • zur Entkopplung metallischer Oberflächen

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Strukturierte Trennlagen

  • Bei belüfteten Fassadenbekleidungen sind in der Regel keine Trennlagen erforderlich

Eine strukturierte Trennlage, wie Sie bei Dachaufbauten unter bestimmten Anforderungen zu montieren ist, findet in der Fassade in der Regel keine Anwendung.


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* auf Anfrage

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