Die Aufnahme der Längenänderung der Paneele erfolgt über eine ausdehnungstechnische Trennung. Es dürfen keine statisch zusammenhängenden Felder von mehr als 4000 mm Länge entstehen. Die Unterkonstruktion muss im Bereich der Dehnungsfuge getrennt für jedes Fassadenfeld ausgebildet werden.
- Stoßblech (bei Verlegung horizontal, vertikal)
Die Fuge wird mit einem der Paneelgeometrie entsprechenden Profil hinterlegt. Um die zwängungsfreie Längenausdehnung zu gewährleisten, darf das Stoßblech nur einseitig auf der Unterkonstruktion befestigt oder einseitig mit dem Paneel durch Niet- oder Klebetechnik verbunden werden.
Diese Fugenausbildung ermöglicht horizontal/vertikal durchlaufende Fugen und lässt den Hinterlüftungsraum unbeeinträchtigt.
- Lisenenprofil (bei Verlegung horizontal)
Mit einer Lisene, z.B. als Schwertprofil, wird die Vertikalfuge betont. Sie kann sowohl flächenbündig als auch vorstehend ausgeführt werden.
- Gesimsprofil (bei Verlegung vertikal)
Mit unterschiedlich breiten Profilen kann die horizontale Fuge betont werden. Es ist darauf zu achten, dass der Hinterlüftungsraum nicht unterbrochen oder abgeschlossen wird.
Weitere mögliche Fugenausbildungen finden Sie unter:
Standarddetails/Verlegeanleitung