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RHEINZINK®-Steckfalzpaneel


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Systembeschreibung
Oberflächenqualität
Oberflächenschutz
Baubreite / Metalldicke
Paneellänge
Befestigung
Befestigungsmittel
Fugenausbildung
Systembeschreibung

  • Fassadenbekleidung
  • Bekleidung von Kleinflächen (Blenden, Attiken, Untersichten usw.)

RHEINZINK-Paneele eignen sich besonders für den Einsatz an Fassaden mit hohen ästhetischen Anforderungen wie Gewerbe-/Bürobauten oder öffentliche Gebäude mit modernem technologischen Erscheinungsbild. Aber auch auch in der Bekleidung von Kleinflächen wie Gauben, Attiken, Untersichten finden RHEINZINK-Paneele immer häufiger Anwendung.

Die Steckfalzpaneele mit einer Bautiefe von 25 mm eröffnen vielfältige gestalterische Möglichkeiten, da sie sowohl horizontal als auch vertikal verlegt werden können. Die variable Breite der Schattenfuge (0 mm – 30 mm) trägt zur individuellen Gliederung bei.

Weiterhin können konvex oder konkav gerundete Flächen realisiert werden, bei der Planung sollte jedoch grundsätzlich Rücksprache mit der RHEINZINK-Anwendungstechnik gehalten werden.

RHEINZINK-Steckfalzpaneele mit Nut/Feder-System werden nichtsichtbar im Nutbereich befestigt. Die Montage erfolgt bei horizontaler Anwendung von oben nach unten.


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Oberflächenqualität

  • RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau"
  • RHEINZINK-"vorbewittert-pro schiefergrau"*

RHEINZINK-Paneelsysteme werden grundsätzlich in der Oberflächenqualität RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau" oder RHEINZINK-"vorbewittert-pro schiefergrau"* geliefert. Die Fertigung erfolgt generell aus Tafelmaterial, um die dünnblechspezifische Wellenbildung deutlich reduzieren zu können.

Zusätzlich steht für RHEINZINK-"vorbewittert-pro blaugrau"eine strukturierte Oberfläche zur Verfügung:

RHEINZINK-Wabenstruktur DMS-Structal >>


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Oberflächenschutz

  • Verwendung von foliertem Material

Zum Schutz der Oberfläche während der Fertigung, des Transports und zum Schutz vor negativen Einflüssen während der Bauphase werden die Fassadensysteme foliert ausgeliefert. Die Folierung ist eine werkseitig aufgebrachte, einseitig selbstklebende Schutzfolie, die nach der Montage, am Ende jedes Arbeitstages, direkt zu entfernen ist.


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Baubreite / Metalldicke

  • Baubreite 200mm – 333 mm
  • bei einer Metalldicke  1,0 mm

Wir empfehlen generell, die Paneele an den Enden mit Endböden auszusteifen. Besonders bei großen Baubreiten sind diese zur Gewährleistung einer einwandfreien Oberfläche erforderlich. Die Endböden verhindern auch den seitlichen Einblick in das Paneel, z.B. im Bereich eines Außeneckprofils.


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Paneellänge

  • Standardlängen 3000 mm und 4000 mm
  • max. Länge  4000 mm

Bei direkter Befestigung werden die Längenänderungen der Paneele durch eine Begrenzung der Fassadenfeldgröße auf max. 4000 mm und über die Auslenkung der Unterkonstruktion ausgeglichen.

Die entstehenden Horizontal- bzw. Vertikalfugen können unterschiedlich ausgeführt werden, z. B. durch hinterlegte Stoßbleche oder Lisenenprofile.



Hinweis:

Die Steckfalzpaneele werden individuell für jedes Objekt in den gewünschten bzw. erforderlichen Baubreiten und Längen gefertigt. Grundlage für die Fertigung sind die vom Handwerker auszufüllenden Stücklisten. Ein exaktes Aufmaß vor Ort ist unerlässlich. Alle Details wie Fenstereinbindung, Ecken, Attika- oder Sockelausbildung usw. sind im Rahmen der Ausführungsplanung im Vorfeld der Montage mit dem Architekten abzustimmen. Der Schichtaufbau, ein Detailkonzept und die Rasterung der Fassade sind in der Projektphase durch den Architekten/Planer festzulegen.

Siehe auch Bauprofile


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Befestigung

  • direkt durch Niete auf die Unterkonstruktion

Die Befestigung erfolgt direkt auf die Unterkonstruktion in dem überstehendem Schenkel der Nutseite. Sie wird durch die eingeschobene Feder des nächsten Paneels überdeckt.

Als Unterkonstruktion empfehlen wir zwei- oder mehrteilige metallische Konsolsysteme aus nicht korrodierenden Werkstoffen. Der erforderliche Abstand der Unterkonstruktion hängt von den zu erwartenden Windsoglasten, dem zugrunde gelegten statischen System (Ein-, Zwei-oder Mehrfeldträger), der Baubreite der Paneele sowie dem Befestigungsmittel ab.

Die zulässigen Befestigungsabstände für die Paneele können den Bemessungstabellen entnommen werden.


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Befestigungsmittel

  • hauptsächlich Pop-Blindniete

Für die Verbindung von Bekleidung und metallischer Unterkonstruktion haben sich Pop-Blindniete als geeignete Befestigungsmittel durchgesetzt.
Sie können von der Vorderseite montiert werden, es müssen also nicht beide Seiten der zu verbindenden Werkstücke zugänglich sein.

Die Wahl des Niettyps wird durch unterschiedliche Kriterien bestimmt:

  • Statische Erfordernisse/Funktion
  • Einsatzort
  • Metalldicken der zu verbindenden Werkstücke/Bauteile

Für die Anwendung im Fassadenbereich empfiehlt sich die Verwendung von korrosionsfreien Werkstoffen. Auf eine bauaufsichtliche Zulassung der Befestigungsmittel ist zu achten.


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Fugenausbildung

Die Aufnahme der Längenänderung der Paneele erfolgt über eine ausdehnungstechnische Trennung. Es dürfen keine statisch zusammenhängenden Felder von mehr als 4000 mm Länge entstehen. Die Unterkonstruktion muss im Bereich der Dehnungsfuge getrennt für jedes Fassadenfeld ausgebildet werden.

  • Stoßblech (bei Verlegung horizontal, vertikal)

Die Fuge wird mit einem der Paneelgeometrie entsprechenden Profil hinterlegt. Um die zwängungsfreie Längenausdehnung zu gewährleisten, darf das Stoßblech nur einseitig auf der Unterkonstruktion befestigt oder einseitig mit dem Paneel durch Niet- oder Klebetechnik verbunden werden.

Diese Fugenausbildung ermöglicht horizontal/vertikal durchlaufende Fugen und lässt den Hinterlüftungsraum unbeeinträchtigt.

  • Lisenenprofil (bei Verlegung horizontal)

Mit einer Lisene, z.B. als Schwertprofil, wird die Vertikalfuge betont. Sie kann sowohl flächenbündig als auch vorstehend ausgeführt werden.

  • Gesimsprofil (bei Verlegung vertikal)

Mit unterschiedlich breiten Profilen kann die horizontale Fuge betont werden. Es ist darauf zu achten, dass der Hinterlüftungsraum nicht unterbrochen oder abgeschlossen wird.


Weitere mögliche Fugenausbildungen finden Sie unter:
Standarddetails/Verlegeanleitung


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* auf Anfrage

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