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RHEINZINK®-Doppelstehfalz


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Systembeschreibung
Scharbreite / Metalldicke
Scharlänge
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Quernähte
Gefällestufe
Einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen
Einfacher Querfalz
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Systembeschreibung

  • Dachdeckung ab  3° (ca. 5%) Dachneigung gemäss Norm SIA 232

Der Doppelstehfalz kann ab einer Dachneigung von 3° ausgeführt werden. Die Kantungen des Profils werden mit Hilfe von Rollformern oder handwerklich hergestellt . Auch das Schliessen der Falze erfolgt entweder mittels Falzschliessmaschinen oder handwerklich.

Als Standard hat sich international die Verlegung von vorprofilierten Doppelstehfalz-Scharen durchgesetzt. Mit einer Falzhöhe von ca. 25 mm und einem schmalen Falzrücken lassen sich Dachflächen sehr filigran unterteilen.

Sehr leicht lassen sich auch konische Bereiche sowie konkav und konvex gerundete Flächen mit dem Doppelstehfalz decken.


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Scharbreite / Metalldicke

  • Standard-Scharbreite ca. 600 mm (Bandbreite 670 mm)
  • Mögliche Scharbreiten 330 mm bis 600 mm
  • Metalldicken 0,7 mm / 0,8 mm

Als international verwendetes Standardmass gilt für Dächer in Doppelstehfalztechnik die Scharbreite ca. 530 mm (Bandbreite 600 mm), mit einer Metalldicke von 0,7 mm.

Baupraktische Erfahrungen zeigen jedoch, dass es in Ausnahmefällen notwendig ist, die Scharbreite zu verringern und die Metalldicke zu erhöhen. Möglichen Durchbiegungen durch starken Windeinfluss kann so entgegen gewirkt werden.

Hinweis: Aufgrund von für Dünnbleche spezifischen Materialspannungen können leichte Wellen an den Scharen auftreten.


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Scharlänge

  • übliche Scharlänge bis 10,00 m
  • im Sonderfall bis 17,00 m

Die allgemein übliche maximale Scharlänge beträgt 10,00 m.

Im Sonderfall können auch bis zu 17,00 m lange Schare verlegt werden. Die Befestigung und Anschlussdetails der Schare müssen in diesem Fall der erhöhten Längenänderung angepasst werden.

Reicht die max. mögliche Scharlänge nicht aus, können Einzellängen durch Quernähte verbunden werden.


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Befestigung

  • indirekt durch Hafte im Falzbereich
  • indirekt durch Haftstreifen in den Kantungen am Scharende

Die Befestigung erfolgt grundsätzlich indirekt durch Hafte im Falzbereich bzw. Haftstreifen in den Kantungen am Scharende (in Einzelfällen auch hier Einzelhafte).

Die Hafte werden unterschieden in Festhafte, Schiebehafte und Langschiebehafte. Die Anzahl der Hafte pro qm ist abhängig von den vorherrschenden Windsogkräften, den Befestigungsmitteln und von dem gewählten Dachaufbau. Darüber hinaus haben Scharbreite und Metalldicke einen wesentlichen Einfluss auf die Anzahl der Hafte.

Die Bemessung der Anzahl Haften wird gemäss "Wegleitung für die Bemessung der Befestigung von Bekleidungen und Deckungen aus Dünnblech" (suissetec) errechnet.


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Quernähte

  • Gefällestufe, ab einer Dachneigung von ≥ 3°
  • einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen, ab einer Dachneigung von ≥ 10°
  • einfacher Querfalz, ab einer Dachneigung ≥ 25°

Für die Trennung zu grosser Scharlängen und aus gestalterischen Gesichtspunkten können Quernähte ausgebildet werden. Die Ausbildung der Quernähte ist abhängig von der Dachneigung.


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Gefällestufe

  • Ausführung ab einer Dachneigung von ≥ 3°

Gefällestufen können ab einer Dachneigung ≥ 3° ausgeführt werden. Sie verbinden parallel verlaufende Dachneigungen oder unterschiedlich geneigte Dächer. Die Gefällestufe kann mit und ohne Hinterlüftung sowie mit umgelegtem Falz oder mit Quetschfalz ausgeführt werden. Beim umgelegten Falz beträgt die Höhe der Gefällestufe mind. 60 mm. Die Ausführung einer Gefällestufe mit Quetschfalz bedarf einer Höhe von mind. 80 mm.


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Einfacher Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen

  • Ausführung ab einer Dachneigung ≥ 10°

Der einfache Querfalz mit aufgelötetem Zusatzhaftstreifen wirkt äußerlich wie ein einfacher Querfalz, bietet jedoch bei einer Dachneigung von mind. 10° zusätzliche Sicherheiten gegen auftreibendes Wasser.


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Einfacher Querfalz

  • Ausführung ab einer Dachneigung ≥ 25°

Ab einer Dachneigung von ≥ 25° kann als Quernaht der einfache Querfalz ausgeführt werden. Die untere Schar wird mit seiner Rückkantung in die Rückkantung der oberen Schar eingehangen. Für eine ungehinderte themperaturbedingte Längenänderung der Schare ist im Detail Sorge zu tragen.


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